Die Initiative GENIAL zentral dient als „Dach“. Darunter erfolgt die Entwicklung des einzelnen Vorhabens durch die Kommunen. Zudem werden die Erfahrungen und Erkenntnisse zu dem Prozess der innerstädtischen Brachflächenentwicklung aufbereitet und verfügbar gemacht. Folgende Arbeitsformen gibt es:

  • Die beteiligten Kommunen werden nach ihrer Aufnahme in die Landesinitiative innerhalb von Projektgesprächen ganz konkret bei der Umsetzung ihrer Vorhaben begleitet. Diese Gespräche dienen der Feststellung des Ist-Stands und der Konkretisierung der nächsten Schritte im Sinne einer möglichst reibungslosen Umsetzung. Das Entwicklungsziel und mögliche Partner werden dabei nie aus den Augen verloren. Projektgespräche laufen meist zwischen der Kommune, der externen Projektbegleitung, dem Landesverwaltungsamt als Bewilligungsbehörde sowie dem Thüringer Ministerium für Infrastrustruktur und Landwirtschaft (TMIL) als Träger der Initiative (Projektakteure).
  • In begleitenden Veranstaltungen werden inhaltliche Aspekte mit Relevanz für die Entwicklung innerstädtischer Brachen vertieft und diskutiert. Während in den ersten Jahren der Initiative breit angelegte Informationsveranstaltungen stattfanden, wurde im Jahr 2010 erstmals eine thematische Werkstatt angeboten. Sie richtet sich gezielt an die jeweils betroffenen Kommunen. Die Resonanz auf diesen Ansatz war sehr positiv.
    Darüber hinaus wird eine Jahrestagung zur Bilanzierung des Erreichten und der Feststellung des Ist-Stands organisiert. Zudem erfolgt hier ein Ausblick auf das nächste Jahr auch mit Fokus auf den Gesamtkontext der Aufgabe des Stadtumbaus in Thüringen.
  • Angesichts der inzwischen erreichten Größe der GENIAL-zentral-Initiative sowie der sehr heterogenen Bearbeitungs- und Entwicklungsstände wird der Erfahrungstransfer künftig in stärkerem Maße als bislang von Bedeutung sein. Dazu sind ergänzend zu diesen Internetseiten die Erstellung thematischer Arbeitshilfen sowie die stärkere Vernetzung der GENIAL-zentral-Kommunen geplant.